Shroom and Gloom im Test: Ein stilvoller Doppel-Deckbuilder mit großem Potenzial

Dieser Test zu Shroom and Gloom untersucht sein Kampfsystem mit zwei Decks, die Pilzatmosphäre, Nahrungs-Builds, den Schwierigkeitsgrad, den Wiederspielwert und das Early-Access-Potenzial.

Shroom and Gloom im Test: schnelles Fazit

Die meisten Roguelike-Deckbuilder fordern dich auf, einen einzigen Kartenstapel zu perfektionieren; Shroom and Gloom verlangt dagegen, dass du zwei Stapel zum Funktionieren bringst, während du dich tatsächlich durch eine Pilzhöhle bewegst. Dieser Test zu Shroom and Gloom untersucht die verfügbare Demo und das Gameplay vor der Veröffentlichung, um herauszufinden, ob die Präsentation aus der Ego-Perspektive, die nahrungsbasierte Heilung und die explosiven Verbesserungen die Aufmerksamkeit verdienen. Die Kurzfassung dieses Tests zu Shroom and Gloom ist ermutigend: Das Spiel ist ein auffälliger, einfallsreicher Doppel-Deckbuilder, auch wenn die beobachtete Version erfolgreiche Runs mitunter immer wieder zu demselben übermächtigen Angriff lenkt.

Das am 4. September 2026 verfügbare Material sollte als Einschätzung vor der Veröffentlichung und nicht als endgültiger Test des fertigen Spiels betrachtet werden. Es vereint offizielle Store-Informationen, Berichte zur Demo, Medieneindrücke und Spielerfahrungen aus dem Gameplay vor der Veröffentlichung.

KategorieEinschätzung
GenreRoguelike-Deckbuilder aus der Ego-Perspektive
Herausragendes MerkmalGetrennte Kampf- und Erkundungsdecks
Beste DesignideeEntwickelbare Karten und passive Effekte, die auf der Hand wirken
Größte SorgeManche Runs laufen auf ähnliche Strategien mit hohem Schaden hinaus
Bewertung der Vorabversion8/10

Wer vor dem angegebenen Early-Access-Termin nach einem Test zu Shroom and Gloom sucht, erhält eine klare Empfehlung: Die kostenlose Demo lohnt sich für Fans experimenteller Karten-Battler; die Vollversion sollte man jedoch eher als vielversprechende Grundlage denn als bereits bewährten Langzeitfavoriten betrachten.

So funktioniert der Spielablauf des Doppel-Deckbuilders

Shroom and Gloom ist ein Dungeon-Crawler aus der Ego-Perspektive, der auf zwei getrennten Kartensammlungen aufbaut. Ein Deck ist für den Kampf zuständig, während das andere bestimmt, wie du dich bewegst, heilst, Wege freischaltest und deine Möglichkeiten zwischen den Kämpfen verbesserst.

Das Konzept stammt von Team Lazerbeam, während Devolver Digital als Publisher fungiert. Der offizielle Shroom-and-Gloom-Eintrag auf Steam präsentiert das Spiel als surreales, atmosphärisches Singleplayer-Roguelike mit rundenbasierten Kämpfen und Ego-Perspektive.

DeckHauptzweckBeispieleZentrale Entscheidung
KampfPilzgegner besiegenStab, Bash, Roast, passive Karten, entwickelbare AngriffeWelcher Schadensplan kann die nächste Begegnung überstehen?
ErkundungDen Dungeon erkunden und den Run verbessernNahrung, Schlüssel, Schaufeln, Rastmöglichkeiten, GebäudeSolltest du Ressourcen jetzt ausgeben oder sparen?

Das Kampfdeck wirkt zunächst vertraut. Du ziehst Angriffskarten, gibst Energie aus und reagierst auf die Absichten der Gegner. Das Fehlen traditioneller Blockkarten verändert den Rhythmus jedoch erheblich. Du kannst dich nicht einfach in jeder Runde verteidigen und auf die perfekte Gelegenheit warten. Stattdessen musst du Gegner schnell erledigen, gefährliche Aktionen unterbrechen oder genügend Lebenspunkte und Heilung aufbauen, um Schaden zu verkraften.

Das Erkundungsdeck verleiht den Abschnitten zwischen den Kämpfen mehr Bedeutung, als sie in einem Karten-Roguelike normalerweise haben. Schlüssel öffnen Türen und Truhen, Nahrung stellt Gesundheit wieder her und Schaufeln können zusätzliche Karten freilegen. Einige Ressourcen lassen sich außerdem tauschen, wodurch du eine weitere Möglichkeit erhältst, eines der beiden Decks umzugestalten.

Gebäude sind besonders wertvoll. Der Toad Shrine kann dabei helfen, unerwünschte Karten zu entfernen, die Kitchen verbessert nahrungsbezogene Optionen, und der Practice Dummy kann einen zuverlässigen Angriff zum Herzstück eines ganzen Runs machen. Diese Entscheidungen verknüpfen die Routenplanung mit dem Deckbuilding, statt sie zu einer bloßen Pause zwischen den Kämpfen zu machen.

Kämpfe, Karten und Build-Vielfalt

Der Kampf ist am besten, wenn mehrere kleine Entscheidungen in einer dramatischen Runde zusammenkommen. Du könntest einen Gegner rösten, um Nahrung zu erzeugen, diese Nahrung zur Heilung nutzen, Vulnerability anwenden und anschließend einen verbesserten Angriff spielen, bevor der Gegner handeln kann. Das System belohnt Vorbereitung, fördert aber auch Risikobereitschaft, weil Heilung und maximale Gesundheit oft wichtiger sind als Verteidigung.

SystemFunktionsweise in der beobachteten VersionWarum es wichtig ist
Entwickelbare KartenWiederholte Nutzung verbessert eine Karte, sobald sie ihre Entwicklungsschwelle erreichtFokussierte Decks können wichtige Karten erheblich stärker machen
Passive KartenSie bieten Vorteile, während sie auf der Hand bleiben, statt normal ausgespielt zu werdenJeder Kartenziehvorgang geht mit Opportunitätskosten einher
NahrungseffekteDas Zubereiten von Gegnern kann essbare Belohnungen erzeugen, die Gesundheit wiederherstellen oder Buffs verstärkenSchaden und Erholung können Teil einer einzigen Synergie werden
GebäudeGebäude verändern Karten, entfernen Karten oder verbessern bestimmte StrategienEntscheidungen bei der Erkundung prägen den Kampf direkt
VulnerabilityJeder Stapel erhöht den erlittenen Schaden um 50 %Besonders mächtig ist der Effekt, wenn du ihn vor einem schweren Treffer einsetzt

Entwickelbare Karten gehören zu den markantesten Merkmalen des Spiels. Statt eine Karte einfach in einem Shop aufzuwerten, verbesserst du sie durch wiederholten Einsatz. Dadurch entsteht ein starker Anreiz, das Deck so kompakt zu halten, dass wichtige Karten regelmäßig gezogen werden.

Passive Karten sind aus einem anderen Grund clever. Im herkömmlichen Sinn können sie nicht ausgespielt werden, liefern aber einen Effekt, während sie einen Handplatz belegen. Dadurch sind sie interessanter als gewöhnliche Relikte, aber nicht automatisch nützlich. Eine passive Karte kann mächtig sein und sich trotzdem teuer anfühlen, wenn sie dich daran hindert, den benötigten Angriff oder Heilgegenstand zu ziehen.

Auf Nahrung ausgerichtete Builds sind das deutlichste Beispiel für die ungewöhnliche Identität von Shroom and Gloom. Bestimmte Angriffe können Gegner in Mahlzeiten verwandeln, und der Verzehr dieser Belohnungen kann Gesundheit wiederherstellen oder andere Karten stärken. Andere in der beobachteten Version erprobte Ansätze nutzen Rage, um den Schaden der Karten auf der Hand zu erhöhen, oder kombinieren Vulnerability mit einem einzigen großen Angriff.

Bei der langfristigen Vielfalt fällt die Spielerfahrung gemischter aus. In einem Community-Durchlauf wurde eine aufgewertete Sense mächtig genug, um den Endboss in einer einzigen Runde zu besiegen. Dieser Moment zeigt, wie befriedigend das Aufwertungssystem sein kann, hebt aber auch ein Balanceproblem hervor: Erfolgreiche Builds könnten sich letztlich darum drehen, einen oder zwei Angriffe übermächtig zu machen.

Ein fairer Test zu Shroom and Gloom sollte diese Sorge von einem grundlegenden Designfehler trennen. Das Spiel will ganz offensichtlich, dass Spieler absurd starke Karten erschaffen. Die Frage ist, ob künftige Inhalte genügend wirklich unterschiedliche Wege zum Sieg bieten werden. Eine Spielerrezension schlug ausdrücklich vor, dass eine eigenständige Strategie mit Statuseffekten, etwa Gift, die Runs weniger gleichförmig wirken lassen könnte. Das ist Spielerfeedback und kein bestätigter Entwicklungsplan.

Praktische Kampftipps

  • Halte das Kampfdeck fokussiert, damit entwickelbare Karten häufig gezogen werden.
  • Werte einen zuverlässigen Angriff früh auf, wenn du Zugang zu einem Practice Dummy hast.
  • Setze Vulnerability vor einem großen Angriff ein, statt den Effekt für geringen Schaden zu verbrauchen.
  • Betrachte Gesundheit als Ressource, aber stelle sicher, dass dein Deck zuverlässige Wege zur Erholung bietet.
  • Wähle passive Karten mit Bedacht, da der Handplatz, den sie beanspruchen, genauso wichtig sein kann wie ihr Bonus.

Eine Pilzwelt, die einen Blick wert ist

Visuell fällt das Urteil in diesem Test zu Shroom and Gloom eindeutig aus: Die künstlerische Gestaltung des Spiels gehört zu seinen größten Stärken. Handgezeichnete Figuren und Gegner bevölkern detailreiche dreidimensionale Tunnel und erwecken den Eindruck, ein illustriertes Märchenbuch zu erkunden, dem Tiefe und Bewegung verliehen wurden.

Die Kamera aus der Ego-Perspektive lässt gewöhnliche Interaktionen greifbar wirken. Du hältst die Karte in der Hand, gehst auf Türen zu, untersuchst Belohnungen und bewegst dich durch feuchte Korridore, statt alles über einen vom Spielgeschehen losgelösten Routenbildschirm auszuwählen. Diese Präsentation trägt dazu bei, dass sich das Zwei-Deck-System wie ein Teil der Welt und nicht wie eine Sammlung von Menüs anfühlt.

PräsentationselementStärkeVorbehalt
Künstlerische GestaltungEinprägsame handgezeichnete Pilzkreaturen und UmgebungenDer surreale Stil wird nicht jedem Spieler gefallen
Ego-PerspektiveLässt Karten, Türen und Erkundung greifbar wirkenEin Medienrezensent berichtete während der Demo von Bewegungsübelkeit
Dungeon-StrukturUnterschiedliche Tunnel und zunehmend seltsamere BegegnungenDer Umfang der Demo sollte nicht mit der Größe des fertigen Spiels verwechselt werden
GeschichteMysteriöses Ziel und eine ungeklärte Präsenz in der TiefeDie beobachtete Version bietet nur wenige Hintergrundinformationen

Die Atmosphäre ist verspielt, unheimlich und bewusst seltsam. Selbst die Gegner können zu Zutaten werden, was der Welt ein einheitliches visuelles und spielmechanisches Thema verleiht. Ein Spielerbericht aus der Vorabversion beschrieb auch die späteren Bossbegegnungen als visuell beeindruckend, zugleich aber weiterhin gefährlich für unvorbereitete Decks.

Die Handlung ist derzeit deutlich dünner als die Inszenierung. Der Protagonist bleibt weitgehend anonym, und die Reise zu einer mysteriösen Gestalt liefert mehr Fragen als Antworten. Das mag für ein Roguelike angemessen sein, doch Spieler, die eine umfangreiche Story-Kampagne suchen, sollten ihre Erwartungen im Zaum halten.

Wiederspielwert, Demodaten und Early-Access-Potenzial

Diese Spannung prägt den langfristigen Aspekt dieses Tests zu Shroom and Gloom. Die ungewöhnliche Grundlage bietet zwar Raum für viele künftige Erweiterungen, doch die derzeit beobachteten Runs fühlen sich mechanisch nicht immer so unterschiedlich an, wie das Konzept des Spiels vermuten lässt.

Die Demobeschreibung nennt 26 handgefertigte Tunnel, Biom-Bosse, Foresight-Karten, die künftige Runs beeinflussen, und drei Spielstile. Sie skizziert außerdem größere Ambitionen mit Hunderten von Karten, einem umfangreicheren Meta-Fortschritt und vielen einzigartigen Gegnern. Diese Versprechen lassen für den Early Access viel erwarten, doch geplante Inhalte sind nicht dasselbe wie derzeit verfügbare Inhalte.

Die folgende Momentaufnahme aus Community-Berichten basiert auf den am 4. September 2026 gesammelten Informationen zur Steam-Demo. Diese Zahlen beziehen sich auf die Demo, nicht auf das vollständige Spiel.

KennzahlStandEinordnung
Demo-Veröffentlichung14. Mai 2025Die öffentliche Demo steht seit längerer Zeit zum Testen bereit
Handgefertigte Tunnel26Ein abgegrenzter Ausschnitt des Dungeon-Erlebnisses
Demo-Bewertungen insgesamt96 % positiv bei 1.095 BewertungenStarke Resonanz der Community, aber keine Wertung für das vollständige Spiel
Aktuelle Demo-Bewertungen95 % positiv bei 66 BewertungenErmutigendes aktuelles Feedback aus einer kleineren Stichprobe
Eintrag für die Vollversion10. September 2026Steam führt die bevorstehende Veröffentlichung und die Early-Access-Pläne auf

Die positive Resonanz auf die Demo bestätigt den Kernreiz des Spiels: Die Spieler scheinen seine Atmosphäre, die ungewöhnliche Struktur und die Fähigkeit zu schätzen, dramatische Kartenkombinationen zu erschaffen. Dennoch können Nutzerwertungen nicht beantworten, ob die Vollversion genügend Gegner, Bosse, Karten und alternative Strategien bieten wird, um monatelangen Spielspaß zu gewährleisten.

Wie du das Spiel am besten angehst, hängt davon ab, was du von einem Roguelike erwartest:

  • Spiele jetzt die Demo, wenn du Deckbuilding im Stil von Slay the Spire, eine Inscryption-ähnliche Eskalation oder eine experimentelle Indie-Inszenierung magst.
  • Setze das Spiel auf die Wunschliste oder verfolge die Early-Access-Berichterstattung, wenn dir Wiederspielwert und Balance wichtiger sind als Neuartigkeit.
  • Warte auf weitere Inhalte, wenn du zum Start eine tiefgründige Handlung oder mehrere vollständig unabhängige Status-Builds brauchst.
  • Richte deine Strategie auf Heilung aus, wenn du spielst, denn das System ohne Blockkarten macht das Gesundheitsmanagement zum Kern jedes Runs.

Insgesamt bewertet mein Test zu Shroom and Gloom die aktuelle Vorabversion mit 8/10. Die Zwei-Deck-Struktur, die passiven Effekte auf der Hand, die entwickelbaren Karten und die eindrucksvolle Pilzwelt machen das Spiel zu mehr als einem gewöhnlichen Roguelike-Klon. Die größte Herausforderung besteht darin zu beweisen, dass dasselbe beeindruckende Aufwertungssystem viele unterschiedliche Siegeswege ermöglichen kann, statt immer wieder eine unaufhaltsame Waffe hervorzubringen.

FAQ zum Test von Shroom and Gloom

Welche Empfehlung gibt dieser Test zu Shroom and Gloom?

Probiere die kostenlose Demo aus, wenn du aggressive Roguelike-Deckbuilder und eine ungewöhnliche Präsentation aus der Ego-Perspektive magst. Das vollständige Spiel wirkt vielversprechend, doch sein endgültiger Wiederspielwert und seine Balance sollten erst beurteilt werden, wenn mehr Early-Access-Inhalte verfügbar sind.

Wie funktionieren die beiden Decks?

Das Kampfdeck enthält Angriffe, passive Karten, nahrungserzeugende Effekte und Verbesserungen, die während der Kämpfe eingesetzt werden. Das Erkundungsdeck enthält Werkzeuge und Belohnungen für die Fortbewegung durch den Dungeon, darunter Schlüssel, Nahrung, Schaufeln, Rastmöglichkeiten und Gebäude, die deinen Run verbessern.

Bietet Shroom and Gloom verschiedene Builds?

Ja. Nahrungsorientierte Strategien, auf Rage basierender Schaden, Vulnerability-Setups und stark aufgewertete Einzelangriffe sind im beobachteten Material allesamt vertreten. Spielererfahrungen legen jedoch nahe, dass einige dieser Optionen derzeit eher als Unterstützung für Burst-Schaden dienen und nicht als vollständig eigenständige Siegbedingungen.

Wann soll Shroom and Gloom erscheinen?

Der für diesen Test verwendete Steam-Eintrag nennt den 10. September 2026, und das Spiel soll demnach in den Early Access starten. Der Veröffentlichungstermin und die verfügbaren Inhalte können sich ändern; daher sollten Spieler vor dem Kauf den aktuellen Eintrag prüfen.